Cafe-Racer-Sonderausstellung

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Die Geschichte des Cafe Racers ähnelt der des Choppers. Beiden ist gemein, dass ihre Schöpfer an spröden Serien­bikes alles abgeschraubt haben, was zum Fahren nicht unbedingt nötig ist.
Doch während sich der Easy Rider mittels langer Gabel und ausladenden Lenkergeweihs gemütlich Richtung Heck fallen lässt, sucht der Cafe Racer möglichst intensiven Kontakt zum Vorderrad. Er will den Straßenverlauf im Tiefflug inhalieren, sein Lebenselixier ist die Schräglage. Das soll nicht gemütlich sein und darf sogar weh tun, denn es geht um intensives Erleben, um Speed und letztlich um Racing. Und das hat so gar nichts mit relaxtem Meilenfressen auf schnurgeraden US-Highways zu tun …
Die unabdingbaren Zutaten für einen Cafe Racer sind ein schlankes Höckerheck, zurückverlegte Fußrasten und möglichst tief angeschellte Lenkerstummel, manchmal auch flache M-Lenker. Teilweise mischen sich Einflüsse von Dragbikes oder dezente Streetfighter-Elemente in modern interpretierte Maschinen. Doch gleich ob uraltes Reiteisen oder blutjunger Bolt-on-Umbau – sie alle orientieren sich am fahrdynamisch entscheidenden Bezug zum Vorderrad. Denn dort spielt die Musik …



Auf unserer Sonderausstellung zeigen wir Cafe Racer in ihrer unterschiedlichsten Form – von alt bis neu, von seriennah bis zum Radikalumbau. Also: hit the ton!